Pavillon A von Maurice Martel Architekt

Inspiriert von Philip Johnsons Glass House und dem Ben Rose House aus dem Film Ferris Bueller’s Day Off ist Pavilion A eine Hommage an die moderne Architektur. Dieser Glaspavillon mit einem Vier-Jahreszeiten-Pool wurde als wahre Oase im Herzen eines Gartens konzipiert. Während der langen Winter in Quebec können Sie im Pool Brustschwimmen, im Spa entspannen, unter einer tropischen Pflanze lesen oder Yoga machen, während Sie über die schneebedeckte Natur nachdenken. Im Sommer öffnet sich der Pavillon dank der großen Panoramafenster an einer der Fassaden zu einer langen Holzterrasse.

Die Metallstruktur befindet sich außerhalb des Glaspavillons und vermittelt dem Dach den Eindruck von Schweben. Die schwarze Außenstruktur steht im Kontrast zum klaren und hellen Innenraum. Die Glaswände lassen viel natürliches Licht herein und die an der Decke installierten Oberlichter maximieren die Versorgung mit Deckenlicht und schützen gleichzeitig vor der Sommersonne. Die 360-Grad-Verglasung entfernt die Grenze zwischen Innen und Außen und trägt zu einem Szenenwechsel bei. Die Innenausstattung und die Pflanzen auf dem Boden tragen dazu bei, eine tropische Atmosphäre zu schaffen, die die Entspannung fördert. Die Anordnung der großen Vegetationsstreifen bietet Datenschutzzonen, egal ob im Spa, im Pool oder auf dem Teppich.

Das Herzstück der orthogonalen Linien des Pavillons ist das Badezimmer. Diese Reliefsäule ist mit Stollen aus roter Zeder verkleidet und sieht aus wie ein skulpturales Element im Pavillon. Der warme Charakter des Holzes steht im Kontrast zum reinen und hellen Innenraum des weißen Mosaiks. Besonderes Augenmerk wurde auf die Möbel und die Veredelungsdetails gelegt, die der abgerundeten oder zylindrischen Form folgen und dazu beitragen, einen einzigartigen und harmonischen Raum zu schaffen. Die kreisförmige Öffnung in der Decke, aus der eine Dusche mit natürlichem Licht austritt, verstärkt den intimen und exotischen Charakter dieser gewagten Gästetoilette.